Die Stadt Athen wurde nach den Perserkriegen immer mächtiger.
Die Stadt Sparta fühlte sich dadurch bedroht.
Beide hatten viele Verbündete, die ihnen folgten.
Weil beide Seiten mehr Einfluss wollten, wuchs das Misstrauen.
So entstand langsam ein grosser Konflikt, der die Griechen spaltete.
Kleine Streitigkeiten zwischen den Verbündeten von Athen und Sparta wurden immer ernster.
Bald mischten sich auch die Grossmächte selbst ein.
Athen wollte seine Seeherrschaft schützen, Sparta seine Armee stärken.
Als keine Seite nachgeben wollte, begann der Krieg.
Viele Griechen hofften vergeblich auf Frieden.
Die Athener setzten auf ihre berühmte Flotte.
Mit schnellen Schiffen kontrollierten sie die Küsten und Handelswege.
So konnten sie Feinde blockieren und Nahrung transportieren.
Die Flotte machte Athen am Anfang sehr selbstbewusst.
Viele hofften, der Krieg würde durch die Seemacht schnell enden.
Die Spartaner hatten eine der besten Landarmeen der Antike.
Sie marschierten in das Gebiet von Athen ein.
Ihre Hopliten verwüsteten Felder und Dörfer.
Die Athener konnten sich nur hinter hohen Stadtmauern verstecken.
So entstand ein langer Belagerungskrieg ohne schnellen Sieger.
In der engen Stadt brach eine Seuche aus.
Viele Menschen starben, darunter auch der wichtige Politiker Perikles.
Die Krankheit schwächte die Moral der Bevölkerung.
Athen verlor dadurch viele Soldaten und Bürger.
Die Seuche wurde ein grosser Rückschlag im Krieg.
Einige athenische Politiker versuchten, die Stimmung wieder zu heben.
Sie versprachen neue Strategien, um doch noch zu siegen.
Ihre Reden überzeugten viele Menschen.
Athen wollte nun wieder offensiv handeln.
Diese neue Zuversicht führte zu riskanten Plänen.
Athen wollte auf Sizilien eine wichtige Stadt erobern.
Eine riesige Flotte wurde losgeschickt.
Doch die Spartaner halfen den Gegnern auf Sizilien.
Die Athener erlitten eine schwere Niederlage.
Damit verlor Athen viele Schiffe, Männer und Hoffnungen.
Die Spartaner suchten Hilfe beim Perserreich.
Die Perser gaben ihnen Geld, um eine eigene Flotte aufzubauen.
Dadurch wurden die Spartaner auf See viel stärker.
Athen geriet nun auch auf dem Wasser unter Druck.
Mit persischer Hilfe gewann Sparta immer mehr Vorteile.
Nach vielen Jahren war Athen schwer geschwächt.
Die Spartaner belagerten die Stadt mit ihrer neuen Flotte.
Ohne Nahrung und Unterstützung mussten die Athener aufgeben.
Die berühmten Langen Mauern wurden zerstört.
Damit endete der Krieg zu Spartas Gunsten.
Obwohl Sparta siegte, war auch es stark erschöpft.
Viele griechische Städte waren zerstört und ausgeblutet.
Der lange Krieg zerstörte viel Vertrauen untereinander.
Griechenland war nun politisch zerrissen.
Diese Schwäche machte es später für neue Mächte wie Makedonien leichter, das Land zu erobern.
Athener Machtzuwachs
Auf dem Land
Grosse Seuche
Persien
Zerstört
Makedonien