(Zweistromland zwischen Euphrat und Tigris)
Ca. 3500 v. Chr. – 500 v. Chr.
Mesopotamien gilt als Wiege der Zivilisation.
Hier entstanden viele Grundlagen menschlicher Gesellschaft erstmals:
Schrift
Städte
Gesetze
Verwaltung
organisierte Kriegsführung
Im Gegensatz zu Ägypten war Mesopotamien politisch zersplittert, aber kulturell extrem innovativ.
Die Gesellschaft war klar gegliedert:
Herrscher und Priester
Beamte, Händler
Handwerker, Bauern
Sklaven
Das Denken war stark religiös geprägt, aber auch pragmatisch.
Die Menschen glaubten, dass die Götter unberechenbar seien – das Leben galt als unsicher.
Mesopotamien bestand aus Stadtstaaten:
Ur
Uruk
Lagasch
Babylon
Später entstanden Grossreiche (Babylonier, Assyrer).
Macht wurde durch:
Militär
Verwaltung
Gesetzgebung
gesichert.
Berühmt ist der Codex Hammurabi:
eines der ältesten Gesetzeswerke
klare Regeln und Strafen
„Auge um Auge“-Prinzip
➡️ Recht wurde erstmals schriftlich fixiert.
Landwirtschaft mit Bewässerung
Handel über grosse Distanzen
frühe Formen von Geld und Verträgen
Der Alltag war geprägt von Arbeit, Religion und Abhängigkeit von Naturgewalten.
Viele Götter
Götter lenkten Natur und Schicksal
Menschen dienten den Göttern
Das Jenseits wurde eher düster gesehen – Fokus lag auf dem Leben.
Keilschrift
Verwaltung, Handel, Religion
Astronomie, Mathematik (60er-System!)
Viele heutige Zeit- und Masseinheiten stammen von hier.
ständige Kriege
Umweltprobleme
wechselnde Fremdherrschaften
Kein plötzlicher Untergang, sondern ständiger Machtwechsel.
Schrift
Gesetzgebung
Verwaltung
Zeitrechnung
➡️ Ohne Mesopotamien gäbe es keine dokumentierte Geschichte.
Mesopotamien steht:
am Anfang staatlicher Organisation
als Gegenmodell zu Ägyptens Stabilität
als Ursprung urbaner Zivilisation