Ca. 2000 v. Chr. – 900 n. Chr.
(klassische Blütezeit ca. 250–900 n. Chr.)
Die Maya entwickelten eine der wissenschaftlich anspruchsvollsten Hochkulturen der Welt – ohne Metallwerkzeuge oder Zugtiere.
Besonders herausragend waren:
Astronomie
Mathematik
Schrift
Kalenderwesen
Die Maya verbanden Wissen, Religion und Politik auf einzigartige Weise.
Die Gesellschaft war stark hierarchisch:
göttlich legitimierte Herrscher
Priester und Gelehrte
Handwerker, Bauern
Sklaven
Denken war zyklisch: Zeit wiederholt sich, Geschichte verläuft in Kreisläufen.
Wissen war heilig und eng mit Religion verbunden.
Die Maya lebten nicht in einem Grossreich, sondern in Stadtstaaten wie:
Tikal
Palenque
Copán
Diese standen häufig in Konkurrenz und führten Kriege um Macht, Prestige und Gefangene.
Landwirtschaft (v. a. Mais, Bohnen, Kürbis)
Brandrodung und Terrassenbau
Handel mit Jade, Kakao, Obsidian
Der Alltag war arbeitsintensiv und stark vom Kalender bestimmt.
Vielgötterglaube
Opferzeremonien (auch Menschenopfer)
enge Verbindung von Himmel, Erde und Unterwelt
Astronomie diente der Bestimmung religiöser Rituale und politischer Entscheidungen.
voll entwickelte Hieroglyphenschrift
komplexe Kalender (Tzolkin, Haab, Lange Zählung)
Zahlensystem mit Null
➡️ Die Maya waren mathematisch ihrer Zeit weit voraus.
Überbevölkerung
Umweltprobleme
Kriege
politische Instabilität
Der Zusammenbruch war regional und schrittweise, nicht vollständig.
Astronomisches Wissen
Mathematik
Schriftliche Geschichtsschreibung Amerikas
➡️ Die Maya zeigen, wie hochentwickelt Wissen ohne moderne Technik sein kann.
Die Maya stehen:
für geistige Hochleistung
für zyklisches Zeitdenken
als Kontrast zu linearem westlichem Denken