Die Brüder Romulus und Remus sollen laut Legende Söhne des Kriegsgottes Mars gewesen sein.
Ihr Onkel fürchtete ihre Macht und liess die Zwillinge aussetzen.
Eine Wölfin fand die Babys und rettete sie.
Sie gab ihnen Milch und schützte sie vor wilden Tieren.
So begann die berühmte Gründungsgeschichte von Rom.
Ein Hirtenpaar fand die Zwillinge und zog sie auf.
Die Jungen lernten das harte Leben der Hirten kennen.
Sie wurden stark und mutig in der rauen Natur.
Die beiden halfen, das Vieh vor Räubern zu schützen.
Bald waren Romulus und Remus im ganzen Tal bekannt.
Die Brüder erfuhren, wer ihre echten Eltern waren.
Gemeinsam vertrieben sie ihren bösen Onkel vom Thron.
Sie gaben das Reich ihrem Grossvater zurück.
Danach wollten sie ein eigenes Stadtprojekt beginnen.
Sie suchten einen Ort für eine neue Siedlung.
Die Brüder wählten einen Ort nahe dem Tiber-Fluss.
Besonders gefiel ihnen der Palatin, ein kleiner Hügel.
Dort sollte ihre Stadt entstehen.
Der Ort war günstig für Handel und Verteidigung.
So wuchs die Idee einer neuen Gründung.
Romulus und Remus stritten darüber, wer die Stadt führen sollte.
Sie wollten ein Zeichen der Götter sehen, um zu entscheiden.
Beide beobachteten den Himmel nach Vögeln.
Doch die Deutung der Omen führte zu neuem Streit.
Der Konflikt zwischen den Brüdern wurde immer grösser.
Der Streit eskalierte zu echter Gewalt.
Romulus griff zu den Waffen, um seinen Anspruch zu sichern.
In der Auseinandersetzung wurde Remus getötet.
Dieser Moment war sehr traurig für die Legende.
Dennoch führte er zur alleinigen Herrschaft von Romulus.
Nach dem Tod seines Bruders wurde Romulus König.
Er gab der neuen Stadt den Namen Rom.
Als Anführer bestimmte er erste Regeln.
Er ordnete den Bau von Häusern und Strassen an.
So entstand der Grundstein für ein später mächtiges Reich.
Romulus suchte Menschen, die in seiner Stadt leben wollten.
Er bot vielen Flüchtlingen und Suchenden einen Platz.
Dadurch wuchs die junge Gemeinschaft schnell.
Die Bewohner brauchten Schutz durch starke Truppen.
So entwickelte Rom eine frühe Armee.
Die neue Stadt wollte sich mit Nachbarn verbinden.
Es kam aber auch zu Streit zwischen verschiedenen Völkern.
Einige Konflikte führten zu kleinen Kriegen.
Rom gewann Respekt durch Mut und Geschick.
Dadurch wuchs seine politische Bedeutung.
Aus dem kleinen Dorf wurde eine immer mächtigere Stadt.
Die Römer entwickelten wichtige Gesetze.
Sie bauten starke Strassen und grosse Gebäude.
Die römische Kultur breitete sich weit aus.
So wurde aus der legendären Gründung ein riesiges Weltreich.
Eine Wölfin
Ein Hirtenpaar
Auf dem Palatin
Remus
Rom
Flüchtlinge