Ca. 800 v. Chr. – 146 v. Chr.
(Höhepunkt: 5.–4. Jahrhundert v. Chr.)
Das antike Griechenland legte die geistigen und kulturellen Grundlagen Europas.
Hier entstanden:
Philosophie
Demokratie
Geschichtsschreibung
Wissenschaft
Theater
Nicht durch ein Grossreich, sondern durch Ideen, die bis heute wirken.
Die griechische Welt bestand aus Stadtstaaten (Poleis) wie:
Athen
Sparta
Korinth
Besonders in Athen entwickelte sich ein neues Menschenbild:
der Mensch als denkendes, fragendes Wesen
Vernunft statt Mythos
Philosophen wie Sokrates, Platon und Aristoteles stellten Fragen nach Wahrheit, Moral, Staat und Wissen.
⚠️ Demokratie galt nur für freie Männer, nicht für Frauen, Sklaven oder Fremde.
Griechenland war politisch zersplittert:
Athen: Demokratie
Sparta: Militärstaat
andere Poleis: Oligarchien oder Tyranneien
Diese Vielfalt führte zu:
politischem Experimentieren
aber auch ständigen Konflikten (z. B. Peloponnesischer Krieg)
Landwirtschaft auf begrenztem Raum
Handel über das Mittelmeer
Kolonien zur Versorgung
Der Alltag spielte sich stark im öffentlichen Raum ab:
Marktplätze (Agora)
Sport (Olympische Spiele)
Theater als gesellschaftlicher Spiegel
Polytheistische Götterwelt
Götter mit menschlichen Eigenschaften
Mythen erklärten Natur und Schicksal
Religion war allgegenwärtig, aber weniger dogmatisch als später im Mittelalter.
ständige innere Konflikte
Erschöpfung durch Kriege
Zuerst übernahm Makedonien (Alexander der Grosse), später Rom die Kontrolle.
Demokratie als politisches Ideal
Philosophie als Grundlage westlichen Denkens
Wissenschaftliche Methoden
Kunst, Architektur, Literatur
➡️ Fast jede europäische Idee führt nach Griechenland zurück.
Griechenland war:
geistiges Fundament der Antike
kultureller Lehrer Roms
Ursprung des europäischen Denkens